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Auf dem Bild ist ein stimmungsvoller Naturadventkranz mit drei leuchtenden weißen Kerzen und dekoriert mit Ästen, Rostengerln und Apfelscheiben.
3. Advent 2021 - Mut

Sabrina saß zu einem Mädls-Frühstück mit ihrer Freundin Verena im Cafehaus. Auf der Bluse von Sabrina befand sich der gelbe Button mit den drei schwarzen Punkten. Neben ihr lehnte zusammengeklappt ihr weißer Langstock. Die Mädls lachten, plauderten und frühstückten. In ihrer gemütlichen Plauderei tauchte plötzlich das Wort MUT auf. Sabrina wurde still und ernst: „Mut, ja! Den hab‘ ich sehrwohl gebraucht! Er hat mir geholfen, meine Angst zu besiegen. Als ich blind wurde und mitten in meiner Reha-Maßnahme steckte, kam irgendwann der Tag, an dem ich mir alleine die Straßenbahn und den Zug suchen sollte. Nur mit meinem Stock, der ab diesem Zeitpunkt meine Augen waren und ganz ohne Begleitung. Ich hab‘ es zwar mit meinem Trainer schon sehr oft geübt, aber so ganz alleine, ohne ein wachsames Auge in meinem Rücken, das ist schon eine ganz besondere Herausforderung. Ich weiß noch genau, es war ein sonniger Tag und als ich die Schulungräume verließ, begann ich zu zittern und zu schwitzen – vor Aufregung und vor Angst. Ganz langsam und vorsichtig suchte ich mir meine Markierungspunkte und siehe da: Zu meiner linken Hand war die Treppe, die zu meiner Straßenbahn führte. Alles hat geklappt! Ich stand in der Straßenbahn. Dort gönnte ich mir ein ruhiges Ein- und Ausatmen. Nach ein paar Stationen war ich am Bahnhof angelangt. Dort ging es ein kleines bisschen leichter. Es gibt ein Blindenleitsystem, das – wenn man es gelernt hat – sehr gut weiterhilft. Am Infopoint fragte ich, auf welchem Gleis mein Zug abfährt. „Gleis 6“ war die Antwort. Weiter ging’s. Immer schön den Linien nach. 1, 2, 3, 4, 5, 6 und zu meiner rechten Hand war die Treppe zu den Gleisen. Gleich hab‘ ich’s geschafft! Ich hörte schon den Zug einfahren. Mit der Masse der anderen Menschen stieg ich ein und suchte mir einen Sitzplatz. Endlich, geschafft! Der Zugbegleiter kam und fragte mich nach meinem Ticket. Ich nannte den Namen meiner Heimatstadt. Kurzes Zögern seitens des Zugbegleiters und dann kam die Antwort: „Hier halten wir nicht! Erst in der nächsten größeren Stadt!“ Ich bin in den falschen Zug eingestiegen. Augenblicklich schossen Tränen aus meinen Augen. Ich hab mich so gefreut und war jetzt am Boden zerstört. Der Schaffner tätschelte meine Schulter mit den Worten: „Beruhigen Sie sich, es ist nichts passiert. Ich kontrolliere nun die restlichen Fahrgäste und wir werden eine Lösung finden.“ Nach einiger Zeit und etlichen Tränen kam der Zugbegleiter wieder zurück. Er setzte sich auf den freien Platz neben mir, reichte mir eine kleine Tafel Schoki und ein Mineralwasser: „So, gnädige Frau. Alles geregelt, keine Angst. Der Zugbegleiter vom Gegenzug in Salzburg holt Sie von meinem Zug ab, setzt Sie in den richtigen Zug und hilft Ihnen in Ihrer Heimatstadt beim Aussteigen.“ Es war alles total unkompliziert und mit der Hilfe des Zugbegleiters wurde es zu einem spannenden Erlebnis. Für mich war es der Meilenstein, den ich gegangen bin, um meine Angst in Mut zu verwandeln. Manchmal muss man sich nur trauen – Stück für Stück und Step by Step. Und meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass meine Mitmenschen fast immer dazu bereit sind, mir zu helfen, wenn ich um diese Hilfe bitte und sie brauche.“

Vielen Dank an euch alle Helferleins da draußen!

Dies ist eine wahre Begebenheit aus OÖ

 

Copyright Susanne

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